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Alles könnte anders sein

6. September 2020

Die letzten Wochen habe ich dieses Buch von Harald Welzer gelesen. Wie auch die anderen Bücher von ihm hat es mich: motiviert, erschreckt, aufgerüttelt, nachdenklich gemacht. Und ich finde so muß ein Buch sein.

Im Buch geht es grundsätzlich um unsere Zukunft. Es geht um Themen wie Migration, Digitalisierung, Konsum, Klima, Wachstum, Demokratie, Kapitalismus…

Meiner Meinung nach ein absolut lesenswertes Buch für alle Menschen die sich die Frage stellen: wie gehts weiter.

Eine ganz konkrete Idee dazu beschreibe ich die nächsten Tage in meiner Kolumne auf www.rottweil-inside.de und hier werde ich die nächsten Wochen immer mal wieder Zitate aus „Alles könnte anders sein“ posten.

Viel Spaß beim lesen!

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Schule versenken

20. August 2020

Am 30. Juli war ich bei der Buchpremiere des jungen Autors Lean Malin Wejwer im Kesselhaus in Trossingen. Eigentlich wollte ich gar nicht. Und eigentlich hatte ich auch keine Zeit. Aus Pflichtgefühl und vielleicht aus Mitleid bin ich hin gegangen. Lean ist auch Mitglied bei den Grünen, und da ich es super finde, dass sich junge Menschen engagieren wollte ich ihn unterstützen. Und dann war ich so froh, dass ich dort war. Bei der Lesung hat Lean berichtet, warum er das Buch geschrieben hat. Und warum er das gesamte Autorenhonorar für [U25] ein Angebot der Caritas zur Online-Suizidprävention spendet. Insofern war meine Neugierde geweckt, und das Buch hielt, was es versprach.

Der Protagonist Paul hasst die Schule, seine Eltern und die Lehrer. Und darum baut er eine Bombe, um die Schule in die Luft zu sprengen. Warum er alles hasst, ob er in der Lage ist eine Bombe zu bauen und ob es ihm gelingt die Schule in die Luft zu sprengen beschreibt der Autor bildreich und trotzdem sachlich. Und darum schaffte er es, dass ich mir beim Lesen einerseits gewünscht habe, dass es klappt, und andererseits natürlich, dass es nicht klappt! Ich habe also mitgelitten, mitgefiebert und mich mitgefreut. Und ich habe gelacht, geschmunzelt, geweint, gestaunt. Das Buch hat also alles was ein gutes Buch ausmacht. 

Besonders gefallen haben mir die Vergleiche mit bekannten Gesellschaftsspielen. Wer von uns war noch nie in einer „Catan-Lebenssituation“, in der der Räuber auf der besten Zahl steht und man inständig hofft, dass eine 7 gewürfelt wird… Was für ein tolles Bild.

Eltern, Lehrer, Verantwortliche in Vereinen, Gemeinden… sollten dieses Buch lesen. Jeder, der mit Jugendlichen zu tun hat, und ich hoffe, dass das doch eigentlich irgendwie jeder Mensch ist.

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Die Geschichte der Bienen

22. Juli 2020

Im Januar 2019 habe ich das Buch „Die Geschichte des Wassers“ gelesen. Hier findet ihr meine Rezension. Und die letzten Wochen habe ich endlich das Erstlingswerk von Maja Lunde gelesen: Die Geschichte der Bienen. Ich hatte mich ehrlich gesagt lange nicht dran gewagt weil mich „Die Geschichte des Wassers“ so aufgewühlt hatte, und es eigentlich ein schreckliches Buch ist (aber trotzdem lesenswert und schön!). Aber dann hat mich im Frühjahr eine Blog Leserin aus Rottweil angeschrieben und mich gefragt ob sie es ausleihen kann, und mir im Gegenzug angeboten „Die Geschichte der Bienen“ auszuleihen. Und so „musste“ ich es ja jetzt lesen. 🙂

Das Buch besteht auch aus 3 Handlungssträngen in 3 verschiedenen Epochen, die alle mit der Honigbiene zu tun haben. Einmal geht es um William im Jahr 1852 in England, dann um George im Jahr 2007 in den USA und um die junge Chinesin im Jahr 2098. Im Jahr 2098 gibt es auf der Erde kaum noch Insekten und somit gibt es auch weniger Nahrung. In China werden schon seit vielen Jahren Bäume von Hand bestäubt… Ein düsteres, unglaubliches Bild.

Ich fand das Buch nicht so packend und aufwühlend wie „Die Geschichte des Wassers“, und somit auch deutlich weniger „schlimm“ zu lesen. Es ist sehr interessant und ich freu mich, dass ich es ausleihen dufte!

Nachtrag 23.07.2020

Wie passend! Gestern wurde in Baden-Württemberg das neue Naturschutzgesetz verabschiedet, ein Gesetz, dass dem Artenschutz und somit auch der Biene hilft. Konkret geht es darum, dass weniger Pestizide ausgebracht werden, und das Verbot von Schottergärten. Ich freu mich sehr darüber. Das ist definitiv ein Meilenstein in der Geschichte der Bienen!

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Ihr habt keinen Plan

4. Juni 2020

Durch dieses Buch habe ich mich die letzten Monate durchgequält (ich glaub ich hab Ende März angefangen). Und trotzdem empfehle ich es Euch! Eigentlich müsste dieses Buch jeder lesen, der Verantwortung trägt, Politiker, Lehrer, Eltern, Führungskräfte…

Aber es ist harter Tobak. Ich habe mich schwer getan, und zwischendrin auch immer wieder mal was leichtes gelesen um nicht verrückt zu werden.

Das Buch wurde von jungen Menschen geschrieben. Menschen die problemlos das Jahr 2080 erleben können. Und die dort auch noch in Wohlstand, im Frieden, in einer intakten Umwelt leben wollen.

Um das erreichen zu können haben sie 10 Bedingungen formuliert, und diese jeweils mit Ideen zur Umsetzung versehen. Sehr gut recherchiert, teilweise radikal, aufrüttelnd, ehrlich, mit neuem Blick. Absolut lesenswert!

Hier habe ich schon mal aus dem Buch zitiert, ihr werdet in Zukunft noch manchmal Zitate im Blog finden.

Wie immer dürft ihr das Buch gerne ausleihen.

Hier findet ihr einen Trailer der beschreibt um was es im Buch geht.

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Unsere Welt neu denken

22. März 2020

Ich habe die letzten Tage ein gutes Buch gelesen. Ich wurde auf die Autorin Maja Göpel aufmerksam, da sie kürzlich bei Markus Lanz war. Ihren findet den Beitrag hier. Maja Göpel ist eine deutsche Politökonomin, Transformationsforscherin, Expertin für Nachhaltigkeitswissenschaft und die Generalsekretärin des wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderung (Quelle Wikipedia). Sie hat also was zu sagen 🙂

Das Buch ist fachlich fundiert und trotzdem leicht zu lesen. Sie nimmt unsere Lebens- und Wirtschaftsweise unter die Lupe und gibt Ideen weiter wie wir mit der begrenzen Welt umgehen sollten und leben können.  Da das Buch erst 2020 herausgekommen ist nimmt es wirklich auf aktuelle Entwicklungen Bezug.

Ich empfehle dieses Buch somit weiter, und verleihe es gerne (kann es auch verschicken), wobei sich auch der Kauf lohnt!

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Wir sind das Klima!

27. Januar 2020

Ich habe kürzlich dieses Buch gelesen. Es wurde im Spiegel und in der Zeit sehr gelobt, und das Thema hat mich angesprochen. Es geht darum wie unsere Ernährung den Klimawandel beeinflußt.

Der Amerikaner Jonathan Safran Foer hat im Jahr 2009 sein erstes Sachbuch unter dem Titel „Tiere essen“ veröffentlicht. Es setzt sich mit den Problemen der Massentierhaltung auseinander. Ich war ehrlich gesagt nie mutig genug es zu lesen, es muß relativ eklig sein. Ich lese in sozialen Medien aber immer wieder, dass Menschen sagen sie wären wegen dieses Buches Vegetarier geworden.

Nun also das 2. Sachbuch zu diesem Thema. Es ist leicht zu lesen, fast schon in Romanform, und mit wenig Fakten. Grundsätzlich lässt es sich so zusammen fassen: Wir müssen alle zusammenarbeiten um den Klimawandel abwenden zu können. Sein Vorschlag ist, dass wir weniger tierische Produkte essen und dies konkret so tun, dass alle Mahlzeiten vor dem Abendessen vegan sein sollten. Ich halte dies grundsätzlich für einen pragmatischen Vorschlag. Was mich allerdings sehr gewundert hat war, dass der Autor offensichtlich selbst weder Vegetarier ist, noch sich wirklich an seinen Vorschlag hält. Dies hat ihn für mich unglaubwürdig gemacht. Trotzdem ist es ein gutes Buch, das interessante Gesichtspunkt behandelt, und empfehle es deswegen trotzdem weiter!

 

 

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