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lange Abende

24. November 2020

Wie geht es Euch momentan mit den langen Abenden? Ich finds echt anstrengend. Besonders in dieser Zeit der Kontaktbeschränkungen. Darum hat dieses wunderschöne Abendlied so gut getan. Ich hoffe es geht Euch auch so.

Du läßt den Tag, o Gott, nun enden
und breitest Dunkel übers Land.
Wir waren heut in deinen Händen, 
nimm uns auch jetzt in deine Hand.

Die Erde kreist dem Tag entgegen, 
wir ruhen aus in deiner Nacht.
Wir danken dir für Schutz und Segen
wie jeder Mensch, der betend wacht.

Wenn uns der Schein der Sonne schwindet
und Licht den fernen Ländern bringt; 
wird dein Erbarmen dort verkündet, 
vieltausendfach dein Lob erklingt.

Denn wie der Morgen ohne Halten
als Leuchten um die Erde geht, 
scheint auf in wechselnden Gestalten
ein unaufhörliches Gebet.

Dein Reich, o Gott, ist ohne Grenzen.
Auch da, wo Menschenmacht regiert, 
wird neu der große Tag erglänzen, 
zu dem du alle Menschen führst.

Raymund Weber

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Zu viel des Guten?

6. November 2020

Gestern hatte ich 3 wichtige Termine, wegen denen ich auch etwas aufgeregt war. Ich habe mich intensiv vorbereite, aber auch seit ein paar Tagen für erfolgreiche Termine gebetet. Das erste Gespräch lief dann auch gut und ich bin dankbar zum zweiten Termin gefahren. Obwohl ich früh genug los gefahren bin, wurde es dann zeitlich knappt, da viel Verkehr war. Und so bin ich im Schritttempo durch Rottweil gefahren und habe mich das Hirn zermartert wie ich es jetzt noch pünktlich schaffen könnte, und vor allem wo ich bei diesem Verkehrsaufkommen einen Parkplatz in der Nähe des Rathauses finde. Also hab ich gebetet „Bitte mach, dass ich einen guten P…“, und dann hab ich mich selber unterbrochen. Denn folgender Gedanke kam in meinen Kopf: „Das kannst Du jetzt echt nicht auch noch verlangen. Er kann sich nicht auch noch um einen Parkplatz kümmern. Das wäre zu viel des Guten. Wärst halt noch früher losgefahren.“

Also habe ich in den sauren Apfel gebissen und im Rathaus angerufen, um zu sagen, dass ich 5 Minuten zu spät komme. Allerdings war bei der Assistentin des Oberbürgermeisters belegt. Und als ich gefrustet auflege sehe ich einen freien Parkplatz. In der Hauptstraße. Somit war ich auf die Minute pünktlich bei OB Broß.

Auch dieser Termin lief gut und mein dritter Termin am Abend ebenso.

Neben vielen politischen und grünen Themen habe ich gestern gelernt:  Zuviel des Guten gibt es bei Jesus nicht. Er kümmert sich sogar um meinen Parkplatz. 

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November

3. November 2020

In November, the earth is growing quiet. It is making its bed, a winter bed for flowers and small creatures. The bed is white and silent, and much life can hide beneath its blankets.

Cynthia Rylant

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