Annette bloggt

Mein Weg zu mehr Fairantwortung
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Frauenquote

16. Juli 2020

Diese Woche fragte mich ein Kollege warum es die Frauenquote braucht. Ich habe ihm daraufhin 2 Fragen gestellt:

Welches Geschlecht haben heute die meisten Führungskräfte, Chefs, Inhaber, COOs usw? Seine Antwort: Männer.

Arbeitest Du lieber mit jemandem zusammen der Dir ähnlich ist (in Deinem Fall ausgeglichen, positiv, lustig), oder mit jemandem der das Gegenteil von Dir ist (in Deinem Fall hektisch, genervt, unausgeglichen)? Seine Antwort: jemand der mir ähnlich ist.

Ich hab dann gesagt, dass das allen Menschen so geht. Und dass darum die Menschen die entscheiden wer eingestellt oder befördert wird (meistens Männer) häufig jemanden einstellen der ihnen ähnlich ist, also einen Mann. Und darum braucht es die Frauenquote.

Ich erlebe die Quotierung (Frauenstatut) bei den Grünen meistens als positiv und bin froh einer Partei anzugehören, in der Frauen gleichberechtigt sind. In der CDU sind ja besonders junge Frauen in der Jungen Union gegen die Einführung der Frauenquote. Das ist für mich auch nachvollziehbar. Ich glaube in der Schule und im Studium ist die Benachteiligung nicht so stark spürbar. Erst nach einigen Jahren im Berufsleben, wenn man mehrfach übergangen wurde, und ein Mann vorgezogen wurde beginnt man die Benachteiligung zu spüren.

Ich habe von Heidi Kabel dieses schöne Zitat gefunden: Die Emanzipation ist erst dann vollendet, wenn auch einmal eine total unfähige Frau in eine verantwortliche Position aufgerückt ist.

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