Annette bloggt

Mein Weg zu mehr Fairantwortung
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Geh aus

9. Mai 2020

In dieser speziellen Zeit, in der man eben nicht ausgehen sollte, ist mir heute das Lied „Geh aus mein Herz“ von Paul Gerhardt in den Sinn gekommen.

Der Regen der letzten Tage (Endlich! Aber immer noch zu wenig) hat die Natur hier explodieren lassen, und der Blick aus dem Home-Office ist schon total sommerlich. Bei sonnigem Wetter geht einfach alles leichter von der Hand und ich schaue dankbar nach draussen. Das spiegelt sich auch in meiner Lieblingsstrophe wieder:

Ich selber kann und mag nicht ruhn,
des großen Gottes großes Tun
erweckt mir alle Sinnen;
ich singe mit, wenn alles singt,
und lasse, was dem Höchsten klingt,
aus meinem Herzen rinnen.

Ja, des großen Gottes großes Tun lässt mich staunen. Nicht nur in der Natur (Ist euch aufgefallen wie schön der Flieder dieses Jahr blüht?), sondern auch in meinem Leben. Ich bin überreicht beschenkt mit mehr wie ich zum Leben brauche. Aus reiner Gnade.

Ich freue mich, wenn ich sonnige Tage (draußen oder im Herzen) genießen kann, und die Freude aus meinem Herzen rinnt. Und an dunklen Tagen (draußen oder im Herzen) erinnere ich mich an die Freude und bin trotzdem dankbar.

Ich hoffe ihr findet auch jeden Tag einen Grund um dankbar zu sein, und könnt den Wonnemonat Mai trotz Ausgangsbeschränkungen genießen.

Anbei noch einen Link zu YouTube. Der Klassik Chor des WDR hat dies aus dem Homeoffice heraus aufgenommen, und es klingt (selbstverständlich) wunderbar. Viel Spaß beim anhören.

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