Annette bloggt

Mein Weg zu mehr Fairantwortung
Konsumverzicht

wie geht „nichts kaufen“

14. Januar 2019

Im Hinblick auf unseren bevorstehenden Umzug habe ich die letzten Tage mal wieder ausgemistet. Und zwar dieses mal Papierkram. Ich habe also alte Rechnungen, die älter als 10 Jahre waren (Rechnungen ab 1993!) und die ich nicht mehr gebraucht habe vernichtet. Schon irgendwie spannend zu sehen für was ich früher Geld ausgegeben habe. Denn es waren viele Rechnungen für Kleidung dabei, die ich im Internet, oder früher noch im Katalog gekauft habe. Witzig anzuschauen waren aber auch alte Rechnungen für Kleidungsstücke die ich heute noch trage!

Nun habe ich seit über 2 Jahren kein konventionelles Kleidungsstück (ausser Unterwäsche) mehr gekauft.  Ihr fragt Euch vielleicht: Wie geht „nichts kaufen“.

Ich finde dies ehrlich gesagt sehr einfach. Wahrscheinlich aber auch, weil ich mich daran gewöhnt habe. Ich habe mir das shoppen abgewöhnt. Und zwar, in dem ich mich der Versuchung nicht aussetze. Ich gehe nicht einfach so in die Stadt zum bummeln. Und wenn ich in der Stadt Besorgungen mache, dann gehe ich nicht in Klamottenläden. Ich schaue keine Modezeitschriften an, die in mir einen Kaufwunsch wecken könnten, und ich surfe nicht auf Kleidungs-Onlineshops. Ganz einfach also! 🙂

Allerdings: wieso sollte ich auch etwas kaufen? Ich brauch ja nichts. Die Inventur hat ja gezeigt, dass ich genug Kleidung habe.

In einigen Wochen ist bei uns in der Nachbargemeinde eine Kleider-Second-Hand-Börse. Und schon 2 Frauen haben mich gefragt ob wir hingehen sollen. Beides mal habe ich abgesagt, denn ich weiß ich würde etwas kaufen, das ich nicht benötige.

In diesem Sinne: viel Erfolg beim „nichts kaufen“!

 

 

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