Annette bloggt

Mein Weg zu mehr Fairantwortung
Konsumverzicht

Was das Verschwinden des Aralsees mit Kleiderkonsum zu tun hat

8. Juni 2017

Habt ihr Euch schon mal mit dem Aralsee beschäftigt, Artikel dazu gelesen oder eine Dokumentation geschaut? Der Aralsee war einmal der viertgrößte Binnensee der Welt. 126 Mal größer als der Bodensee. Inzwischen ist der Aralsee in mehrere kleinere Seen zerbrochen,  zwischendrin ist Wüste und die kleinen Seen werden auch immer kleiner und versalzen. Die Menschen in der Region sehen einer Trinkwasserknappheit ungeahnten Ausmasses entgegen. Die seit etwa 1960 startende Austrocknung des Sees stellt weltweit eine der größten von Menschen verursachten Umweltkatastrophen dar.

Der Hintergrund ist, dass das umliegende Land exzessiv für den Baumwollanbau benutzt wurde. Die Flüsse die den See speisten wurden umgeleitet um das Land zu bewässern, immer weniger Wasser gelangte  in den See, logische Folge: der See trocknete aus.

Baumwolle ist eine sehr durstige Pflanze. Um ein Kilo Baumwolle zu produzieren werden zwischen 10.000 und 17.000 Liter Wasser benötigt! Für eine normale Jeans, die ca. 800 Gramm wiegt, werden somit ca. 8.000 Liter Wasser allein für die Baumwollproduktion benötigt. Weitere ca. 1000 Liter werden für die Produktion der Jeans benötigt (färben, waschen, bleichen usw).

Ich bitte Euch, überlegt bevor ihr kauft! Übernehmt Fairantwortung für Euer Handeln.

Das nachhaltigste Kleidungsstück ist das, das nicht produziert wird!

Hier findet ihr einen interessanten Artikel über eine NGO die der Entwicklung am Aralsee versucht entgegenzuwirken.

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