Annette bloggt

Mein Weg zu mehr Fairantwortung
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Schale

18. März 2021

Wenn du vernünftig bist, erweise dich als Schale und nicht als Kanal, der fast gleichzeitig empfängt und weiter gibt, während jene wartet, bis sie erfüllt ist. Auf diese Weise gibt sie das, was bei ihr überfließt, ohne eigenen Schaden weiter…

Lerne auch du, nur aus der Fülle auszugießen und habe nicht den Wunsch freigiebiger zu sein als Gott. Die Schale ahmt die Quelle nach. Erst wenn sie mit Wasser gesättigt ist, strömt sie zum Fluss, wird zur See. Die Schale schämt sich nicht, nicht überströmender zu sein als die Quelle…

Ich möchte nicht reich werden, wenn du dabei leer wirst. Wenn du nämlich mit dir selbst schlecht umgehst, wem bist du dann gut? Wenn du kannst, hilf mir aus deiner Fülle, wenn nicht, schone dich.

Bernhard von Clairvaux (1090-1153)

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Weltgebetstag

1. März 2021

Am Freitag findet, wie immer am ersten Freitag im März der Weltgebetstag statt. Wer mich persönlich kennt weiß, dass dieser Tag mir sehr viel bedeutet.

Der Weltgebetstag, der früher „Weltgebetstag der Frauen“ hieß wird ist die größte ökumenische Basisbewegung von Frauen. Das Motto lautet: „Informiert beten – betend handeln“. Der Weltgebetstag wird in über 120 Ländern in ökumenischen Gottesdiensten begangen. 

Jedes Jahr wird ein Gottesdienst aus Frauen eines bestimmten Landes vorbereitet und dann von allen Teilnehmer*innen gefeiert. Dabei wird besonders auf die Situation der Frauen im betreffenden Land geschaut und für sie gebetet. Dieses Jahr ist das Land Vanuatu dran.

„Worauf bauen wir?“, ist das Motto des Weltgebetstags, in dessen Mittelpunkt der Bibeltext aus Matthäus 7, 24 bis 27 stehen wird. Denn nur das Haus, das auf festem Grund stehe, würden Stürme nicht einreißen, heißt es in der Bibelstelle bei Matthäus. Dabei gilt es Hören und Handeln in Einklang zu bringen: „Wo wir Gottes Wort hören und danach handeln, wird das Reich Gottes Wirklichkeit. Wo wir uns daran orientieren, haben wir ein festes Fundament – wie der kluge Mensch im biblischen Text. Unser Handeln ist entscheidend“, sagen die Frauen in ihrem Gottesdienst. 

Ein Ansatz, der in Vanuatu in Bezug auf den Klimawandel bereits verfolgt wird. Denn die 83 Inseln im pazifischen Ozean sind vom Klimawandel betroffen, wie kein anderes Land, und das, obwohl es keine Industrienation ist und auch sonst kaum CO2 ausstößt. Die steigenden Wassertemperaturen gefährden Fische und Korallen. Durch deren Absterben treffen die Wellen mit voller Wucht auf die Inseln und tragen sie Stück für Stück ab. Steigende Temperaturen und veränderte Regenmuster lassen Früchte nicht mehr so wachsen wie früher. Zudem steigt nicht nur der Meeresspiegel, sondern auch die tropischen Wirbelstürme werden stärker. So zerstörte zum Beispiel 2015 der Zyklon Pam einen Großteil der Inseln, 24 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Wirbelsturm. Um dem entgegenzuwirken, gilt seit zwei Jahren in Vanuatu ein rigoroses Plastikverbot. Die Nutzung von Einwegplastiktüten, Trinkhalmen und Styropor ist verboten. Wer dagegen verstößt muss mit einer Strafe von bis zu 900 Dollar rechnen. 

Doch nicht alles in dem Land ist so vorbildlich. So sitzt im vanuatuischen Parlament keine einzige Frau, obwohl sich 15 im Jahr 2020 zur Wahl stellten. Frauen sollen sich „lediglich“ um das Essen, die Kinder und die Pflege der Seniorinnen und Senioren kümmern. Auf sogenannten Mammas-Märkten verkaufen viele Frauen das, was sie erwirtschaften können: Gemüse, Obst, gekochtes Essen und einfache Näharbeiten. So tragen sie einen Großteil zum Familieneinkommen bei. Die Entscheidungen treffen die Männer, denen sich Frauen traditionell unterordnen müssen. Machen Frauen das nicht, drohen ihnen auch Schläge. Das belegt die einzige Studie über Gewalt gegen Frauen in Vanuatu, die 2011 durchgeführt wurde: 60 Prozent der befragten 2.300 Frauen gaben demnach an, dass ihr Mann schon einmal gewalttätig geworden sei. 

2020 habe ich noch gemeinsam mit Frauen in Denkingen gefeiert, dass kurz darauf der Lockdown kommen würde war da noch nicht absehbar. Dieses Jahr wird es natürlich keine Präsenzgottesdienste geben. Wir alle sind jedoch eingeladen, am 5. März um 19 Uhr an einem Fernsehgottesdienst teilzunehmen, den das deutsche Weltgebetstags-komitee organisiert hat. Er ist entweder zu sehen auf „Bibel TV“ oder online unter www.weltgebetstag.de

Eine weitere Möglichkeit ist mit lokalen Frauen zu feiern. Die Kirchengemeinde Spaichingen wird einen Online Gottesdienst streamen. Mehr Infos findet ihr hier: https://www.evang-kirche-spaichingen.de/gemeinde/oekumene/weltgebetstag-der-frauen/

Ich freue mich auf diesen besonderen Weltgebetstag und hoffe, dass wir 2022 wieder gemeinsam vor Ort feiern können.

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Aschermittwoch 2021

17. Februar 2021

Als ich im Dezember 2016 die Entscheidung für “jeden Tag das gleiche Outfit” getroffen habe, hätte ich nicht gedacht, dass ich so lange durchhalten würde.

Ich habe allerdings auch nicht damit gerechnet, dass es mal normal werden würde regelmäßig im Homeoffice zu arbeiten. Seit 11 Monaten ist das aber meine Realität: Seit 18.03.20 bin ich ca. 3 Arbeitstage die Woche zu Hause. Und trage dort auch Uniform. Aber natürlich nicht meine formale Uniform aus schwarzer Hose und farbiger Bluse!

Mir ist erst gestern aufgefallen, dass ich unbewusst eine Homeoffice Uniform kreiert habe: Jogginghose und Firmen T-Shirt! Ich besitze einige T-Shirts meiner Firma, bedruckt mit Logo und so weiter. Und um meine „private“ Kleidung zu schützen trag ich diese jeden Tag im Homeoffice.

Was ich in meinem Alltag zwischen Büro, Homeoffice und viel daheim sein inzwischen aber total vermisse ist: mich mal wieder richtig chic anzuziehen. Für ein Event. Ja, so langsam möchte ich wieder Events haben!

Konzerte, Gäste, Weinproben, Geburtstage, Spieleabende, Raclette essen, Cocktails machen….

Tja, da werde ich wohl noch eine Weile drauf verzichten müssen.

Apropos verzichten. Normalerweise faste ich ab Aschermittwoch. Dieses Jahr verzichte ich auf Kontakte. Ja, sowieso. Aber mehr Verzicht geht einfach nicht.

Wie haltet ihr es dieses Jahr mit der Fastenzeit?

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Kleiderschrankinventur 2021

6. Januar 2021

Wie immer Anfang des Jahres (hier gehts zur Inventur 2020) habe ich meine Kleidung gezählt.

Ich versuche ja immer wenn ich etwas „neues“ ( in meinem Fall natürlich Second Hand) kaufe oder bekomme etwas altes herzugeben um den Bestand nicht zu erhöhen. Das ist mir 2020 nicht immer gelungen!

Ein Grund hierfür war, dass eine sehr liebe Freundin umgezogen ist und ihren Kleiderschrank ausgemistet hat. Sie hat einen tollen Geschmack und so konnte ich bei einigen Teilen nicht widerstehen.

Ein anderer Grund ist, dass ich für Wahlkampftermine (also solche Vorort, falls es solche mal wieder gibt) Blazer angeschafft habe (dafür habe ich alte entsorgt), aber vor allem Tops/T-Shirts zum unter die Blazer anziehen.

Und ein letzter Grund hat auch mit dem Wahlkampf zu tun. Ich habe einige T-Shirt angeschafft um sie bedrucken zu können, das gleiche gilt für eine Softshell Jacke.

Und so habe ich in Summe 12 Teile mehr als letztes Jahr, die größte Veränderung eben in der Kategorie Oberteile.

Dass ich 86 Oberteile besitze schockt mich jetzt irgendwie. Allerdings sind natürlich auch Teile dabei, die ich ausschließlich im Sommerurlaub oder im Hochsommer anhabe, und so summiert es sich auf. Typisch Deutsch halt… für jede Eventualität vorbereitet. 🙂

Das heißt aber, dass ich dieses Jahr wieder verstärkt darauf achten will Kleidungsstücke wegzugeben, wenn ich etwas „neues“ bekomme.

Anbei die Zusammenfassung, die komplette Tabelle erspar ich Euch.

  06.01.1806.01.1902.01.2006.01.21
Summe 215194176188
      
Summe Kategorie Jäckchen 16121111
Summe Kategorie Jacken 9888
Summe Kategorie Hosen 28272425
Summe Kategorie Oberteile 86847786
Summe Kategorie Röcke 91487
Summe Kategorie Kleider 8866
Summe Kategorie besonderes 5566
Summe Kategorie Schuhe 36252627
Summe Kategorie Taschen 18111012

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